1kg Zinkoxid ZnO (-Heptahydrat), Pharmaqualität

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Informationen zum Produkt: "1kg Zinkoxid ZnO (-Heptahydrat), Pharmaqualität"

Zinkoxid wird unter der Bezeichnung Zinkweiß als Pigment genutzt. Daneben findet man auch Bezeichnungen wie Chinesischweiß, Ewigweiß oder Schneeweiß. Im Gegensatz zu Bleiweiß-Anstrichen ist es schwefelwasserstoff- und lichtbeständig, aber weniger deckend. Daher wurden als Malerfarbe oft Mischungen aus Blei- und Zinkweiß verwendet. Zinkweiß ist mit allen Pigmenten gut verträglich. Alkalische Bindemittel sollten aber vermieden werden, da die Gefahr einer Zinkatbildung besteht. In Öl können sich begrenzt Zinkseifen bilden. Zinkweiß wurde vielfach in wässrigen Techniken eingesetzt, wie z. B. in Leim-, Aquarell- und Gouachefarben. Es war im Altertum bereits unter Cadmea und Porerpholyx bekannt. Die Alchimisten nannten es Nix alba (weißer Schnee) oder Nihilum album (weißes Nichts). 1782 ersetzte Bernard Courtois in Dijon Blei- durch Zinkweiß, 1840 wurde es kommerziell zu Ölfarben verarbeitet. Seit 1834 gibt es Zinkweiß auch als Wasserfarbe. Zinkweiß wurde erst langsam von den Künstlern als Ersatz für Bleiweiß angenommen. Es gab regelrechte Streitereien über seine Verwendung. Da Zinkweiß einfach kühler wirkt, wurde es schließlich hauptsächlich für die Mischung mit kühlen Farbtönen verwendet, während Bleiweiß mit den wärmeren Farben vermischt wurde. Die Verwendung von Zinkweiß als Deckfarbe geht heute mehr und mehr zugunsten derer von Titanweiß zurück.

Mit Zinkoxid beschichtetes Papier fand früher beim direkten Verfahren der Elektrofotografie (elektrostatisches Kopierverfahren) Verwendung. Das sogenannte Zink-Papier der Zink-Drucktechnologie enthält dagegen kein Zink.

Forscher des Schweizer Paul-Scherrer-Instituts in Villigen versuchen, die Sonnenkraft in chemische Energie umzusetzen. Sie fokussieren dazu Sonnenstrahlen auf einen Schmelztiegel. Das Licht trifft bei über 1200 °C auf Zinkoxid, das daraufhin verdampft und zu metallischem Zink umgewandelt wird, wenn dafür gesorgt wird, dass das entstehende Zink nicht sofort wieder oxidiert. Da dieses gelagert und transportiert werden kann, lässt sich so die Energie der Sonne speichern und später z. B. in Zink-Luft-Batterien direkt als elektrische Energie oder zur Produktion von Wasserstoff nutzen. Das ist vereinfacht dargestellt, denn aus den Zink-Luft-Batterien wird das entladene Zn- ZnO zusammen mit KOH entnommen.

Als Halbleiter findet Zinkoxid Verwendung als durchsichtige leitende Schicht bei der Herstellung blauer Leuchtdioden (LED), von Flüssigkristallbildschirmen (TFT), Varistoren (VDR) und Dünnschicht-Solarzellen. Hierzu wird es meist mit Aluminium dotiert ZnO:Al, (AZO =Aluminium Zink Oxide). Die Dotierung erhöht die Leitfähigkeit um mehrere Größenordnungen. Als halbleitende Nanodrähte findet Zinkoxid in der Messtechnik durch seine piezoelektrischen Eigenschaften und UV-Licht-Transparenz Anwendung.[6]

Als Bestandteil pharmazeutischer Zinksalben, -pasten, -pflaster (Leukoplast) und -verbänden führt Zinkoxid zu einer Austrocknung der Hautoberfläche. Dies nutzt man zum Beispiel bei IntertrigoWindeldermatitis und anderen nässenden Wunden. Bei Fußpilzen und anderen Dermatomykosen unterstützt Zinkoxid die Heilung. 

Auch in Sonnenschutzmitteln und als Zusatz bei der Vulkanisation von Kautschuk findet Zinkoxid Verwendung. (Durch den Reifenabrieb gelangt es dann in die Umwelt). Zudem kommt es als Luminophor in Leuchtstofflampen zum Einsatz.

Selbstaktiviertes Zinkoxid (ZnO:Zn) findet als Kathodolumineszenzleuchtstoff in Magischen Augen Verwendung und zeigt dort blaugrüne Lumineszenz.

Zinkoxid wird als Abgereichertes Zinkoxid (DZO) dem Kühlwasser von Kernreaktoren (Siedewasserreaktoren) beigegeben, um das Korrosionsverhalten der mit dem Kühlwasser in Berührung kommenden Komponenten zu verbessern.

Seit 1888 wird Zinkoxid auch in Deodorants verwendet, da es leicht antibakteriell wirkt."


(Quelle: Wikipedia)

 

Bitte beachten Sie unbedingt die Gefahren- und Sicherheitshinweise auf dem Etikett.

 

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